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  • Shabnam Miller

Blatt vorm Mund

Updated: Apr 24

Das 'Blatt vorm Mund' habe ich zum Salat verarbeitet und gegessen!


Es ist nun endlich soweit, jetzt habe auch ich gestern, pünktlich zum Osterfest den berüchtigten Brief vom Gesundheitsamt bekommen. Jetzt kann ich das lange Wochenende so richtig gut genießen.

Das tolle Wetter, die viele Schokolade mit dem tollen Drohbrief und ner' Tasse Kaffee.


Der Brief gibt mir drei Optionen:

1. Einen Impfnachweis, für einen Impfstoff der maximal dem Selbstschutz dient, aufzubringen.

2. Bußgeld

3. Attest

Dem Brief wurde sogar ein leeres Formular beigefügt. Welches eine Kontraindikation für die Impfung, eine Unterschrift und einem Stempel vom Arzt braucht, um mich von diesem Irrsinn zu erlösen. Nett oder?


Ich verstehe nicht, wieso die Unterschrift und der Stempel eines Arztes mehr Gewicht hat, als mein ehrlich und ernst gemeintes NEIN.

Schließlich gehört mein Körper doch immer noch mir, oder nicht?

Der Zettel (Attest) ist vereinfacht gesagt, nur das 'Nein' vom Arzt mit Unterschrift und Stempel.


"My body, my choice!" schrie man doch noch vor kurzem auf den Demos, als es um 'abortion rights' ging?!


Danke, aber ich bleibe beim einfachen Nein.

Ein Nein, welches sich mittlerweile zu einem HELL NO entwickelt hat.


Einem HELL NO, weil ich sehe, wie es meinem Umfeld nach der 3. so geht.


Texas 2007/2008.

Dort durfte ich das alles schon im "Kleinen" mit dem H1N1 erproben.

Damals musste ich mich mit einem Impfstoff impfen lassen, welcher 6 Wochen nach dem Schweinegrippenausbruch auf den Markt kam. Damals hatte ich ein Haus abzubezahlen und willigte ein, obwohl ich nicht überzeugt war.

Was waren nochmal die Nebenwirkungen?

Ach ja, Narkolepsie oder so ähnlich!


Ein paar Wochen später, war der Spuk mit der Schweinegrippe vorbei. Aber dann kam dieser Housing-Bubble-Finance-Crash-Bullshit.

Haus aus!


Ich hab' irgendwie gerade so n' krasses Dé·jà-vu und weiß manchmal nicht, ob ICH spinne oder ihr!


Ich weiß nur eins, meine VERNISSAGE, nächste Woche lasse ich mir davon nicht versauen.


Die Vergangenheit hat mir gezeigt, dass meine Kunst mich trägt.

Und darauf ist Verlass!

Es wird jungen Menschen beigebracht, etwas "Sicheres" zu erlernen und auf keinen Fall seim Leben einer brotlosen Kunst zu widmen.


Tja!

Da ham' wa' den Salat schon wieder.

Gott sei Dank, hab ich beides parallel gemacht. Mir kam schon als sehr junger Mensch dieser Gedanke der "sicheren Berufung" doch etwas seltsam vor.

Sicher?

Es gibt keine Sicherheit!

Das Leben ist unsicher und es gibt keine Versicherung dafür.

Klar, ne Lebensversicherung vielleicht. Die greift aber bei einem Impfschaden nicht. ;)


Und umso mehr ich in eine Ecke gedrängt werde, um so mehr nehme ich mir die Freiheit mich ungezügelt auszudrücken.


Kein Blatt vorm Mund.


Frohe Ostern und noch viel Spaß beim Gendern.


#mietende seriously?


~S


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