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  • Shabnam Miller

Eigenverantwortung

Jetzt ist wieder mal leerer Aktionismus angesagt.

Mal schauen, wie kurz unsere Aufmerksamkeitsspanne diesmal ist, bis wir wieder vergessen haben, um was es eigentlich geht.


Wir posten etwas, um uns und anderen zu signalisieren, dass wir Gutmenschen sind und distanzieren uns vom vermeintlich Bösen, ohne uns genau bewusst zu sein, was gerade passiert. Wir sind zu faul geworden um uns mit Politik zu befassen und lagern alles aus.


Outsourcing of information, letting others think for us, to form our opinion was never a good idea!


Wenn wir das, was wir vermeintlich Glauben und das, was wir in der Welt sehen wollen, nicht kultivieren, dann ist das zwar alles sehr nett gemeint, bringt aber rein gar nichts.


Wir sprechen darüber, dass wir bestimmte Dinge ganz furchtbar finden und würden es, wenn wir könnten anders machen, oder niemals zulassen.

Die Realität sieht aber tatsächlich anders aus. Wir kultivieren rein gar nichts, von dem was wir so von uns geben.


Ready to accept the glorious me and >points fingers at< the evil and weak you.


Ich schaue mich um und sehe eine gespaltene Gesellschaft.

Frag dich, wie weit ziehst du mit, um noch mehr zu spalten? Wen grenzt du aus, wen verurteilst du?


The ones who choose silence, are the ones who choose the side of the oppressors.


Ausgrenzung!

Cancel Culture nennt man das neuerdings, damit wir weiterhin in unserer Glocke bleiben können.

Unser zartes Ego lässt etwas Anderes kaum noch zu. Uns fehlt die Kraft sich dem Leben, so wie es sich präsentiert, zu stellen?

Oder ist es die Bequemlichkeit der Komfortzone?


Wann hast du dich das letzte mal, mit jemandem auseinander gesetzt, dieser Person zugehört, die anders denkt als du?

Wo grenzt du konkrete aus, weil es dir so vorgelebt wird oder machst es, weil es einfacher ist, dem Mainstream zu folgen?

Wir heilen unsere Gesellschaft nicht, indem wir ganz weit woanders hinschauen. Wir heilen uns, indem wir schauen, wo wir gerade stehen und wie wir jemandem mit Liebe im Hier und Jetzt begegnen können.


Nicht nur Rhetorisch, sondern tatsächlich!

Werde tätig!


Wir leben in einem Informationszeitalter, in dem wir unsere Bedürfnisse auf andere projizieren. Wir wollen andere für unser Leben, unseren Schmerz und unsere Sicherheit verantwortlich machen.


Wir sind aber für unsere eigenen Recherchen, unserem eigenen Schmerz, unserem Glück und unserer Sicherheit verantwortlich!


Die Spaltung hört mit und bei mir auf.


Es ist Zeit, in das Selbst mit all seinem Sein zu kommen.

Zeit für Eigenverantwortung!


~S




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