Künstler Porträt Shabnam Miller geboren am 27. April 1978 in Frankfurt/Germany, wohnhaft in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden

 

Mutter persischer- und Vater deutscher Abstammung

 

Shabnam Millers Werke führen an Grenzerfahrungen, die sich aus spirituellen Prozessen seit frühster Kindheit entwickelten. Mit ihren persisch/deutschen Wurzeln stellt sie die Frau als göttliches, schöpferisches Wesen in den Mittelpunkt.

 

Wie Eva aus dem Paradies, wird die Urmutter gebärend und leidensfähig, kraftvoll und demütig, aufopfernd und verzeihend, doch immer unergründlich inmitten eines Gartens mit Blumen, Schmetterlingen und Vögeln, die in ihrer Wahrnehmung, als Boten von Schönheit und Freiheit berichten, neu interpretiert.

 

So begann sie bereits in frühster Kindheit, wann immer sich Gelegenheit bot, ihr Universum zeichnerisch auszudrücken und es manifestierte sich der Wunsch diese Ambitionen vehement weiterzuentwickeln.

 

Mit Unterstützung ihrer persischen Mutter, die ihr Talent früh erkannte, begann sie mit 14 Jahren Ölbilder auf Leinwand zu malen.

 

Der Vorname Shabnam bedeutet in der persischen Sprache Morgentau, die Faszination des Wassertropfens führte Shabnam Miller dazu die Farbe >Blau< häufig zu benutzen. Als Sinnbild des Wassers, dass der Spiegel unserer tiefen Seele ist.

 

Nach Eheschließung und Geburt ihres Sohnes, zog sie nach Austin/Texas. Nachdem sie die öffentliche Kunstszene und die Menschen mit ihren verschiedenen Kulturen studierte, entwickelte sich ihre Kunst weiter. Sie integrierte kraftvolle Farben, inspiriert von der mexikanischen Subkultur in Austin/Texas. Dort bekam sie mehrere Gelegenheiten, ihre ausdrucksstarken Gemälde mit Erfolg zu präsentieren.

 

Trotz der Liebe, die sich 9 Jahre lang zu Austin entwickelte, vermisste sie zunehmend die europäische Lebensweise. Hinzu kam der Wunsch ihrem Sohn noch eine andere Welt zu zeigen. Schweren Herzens entschloss sie sich, mit ihrem Sohn wieder zurück nach Deutschland zu ziehen.

 

Nach ihrer Rückkehr in Deutschland setzte sie die Leidenschaft zur Malerei fort und weitere Ausstellungen folgten.

 

Nun lebt sie seit 2011 in der Landeshauptstadt Wiesbaden. Durch das Heimweh, dass sich jetzt zu Austin entwickelte, realisierte sie, dass ein Menschenleben, welches in verschiedenen Ländern und Kultur gelebt wurde, nie mehr zurück auf seine Ursprungsgröße reduziert werden kann. Und somit lebenslang, dass ein- oder andere missen wird.

 

Als Tochter einer Migrantin, begleitete Shabnam Miller diese Frage der Identität ein Leben lang.

 

Eine Frage und Realisation, die sich in dem heutigen wunderschönen Europa wiederspiegelt.

 

 

 

Arbeitsweise

 

Shabnam Millers Kunstwerke entstehen in autodidaktischer Arbeitsweise, ausschließlich in Ölfarben. Ihre Bildsprache vermittelt geistige Auseinandersetzung mit den globalen Fragen unseres Lebens, die teils rätselhaft, mystisch oder visionär, den Betrachter als Spiegel zur Realität begeistern kann.

 

Zusätzlich zum bevorzugten Thema >Frau< werden Blüten, Vögel und Elefanten als Boten der Schöpfung hinzugefügt, so dass die Ausdrucksweise, als Reflexion der äußeren und inneren Werte unsere Welt zu verstehen ist.

 

Die Künstlerin verarbeitet 3 Kulturen, die sie trotz diametral, religiösen Einflussnahme in ihrem persönlichen Werdegang, zu einer faszinierenden Einheit zusammen fügt, die vielfältige Interpretationen unseres universellen Lebens ermöglichen kann.